Zwei Tage voller Floorball, Emotionen und besonderer Begegnungen: Am 27. und 28. Juni 2026 wurde Kleinmachnow zum Treffpunkt der besten deutschen U15-Großfeldteams. Bei der Deutschen Meisterschaft in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School ging es jedoch um weit mehr als Tore, Tabellenplätze und Medaillen.
Schon beim Betreten der Halle war zu spüren, wie viel Herzblut in dieser Veranstaltung steckte. Spielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland reisten mit ihren Familien, Trainerteams und Fans an. Auf dem Spielfeld kämpften die Mannschaften um jeden Ball, während auf den Tribünen gemeinsam gejubelt, mitgefiebert und getröstet wurde.
Für das Team des RSV Eintracht 1949 wurde das Wochenende zu einem ganz besonderen Erlebnis. Nach intensiven Spielen und leidenschaftlichem Einsatz erreichten die jungen Floorballer den dritten Platz und standen damit erstmals auf dem Podium einer Deutschen Meisterschaft. Ein sportlicher Erfolg, der für viele Spieler, Familien und Verantwortliche lange in Erinnerung bleiben wird.
Doch die schönsten Geschichten entstanden nicht allein auf dem Spielfeld.
Mehr als 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass sich die Gäste in Kleinmachnow willkommen fühlten. Eltern kümmerten sich um die Verpflegung, Jugendliche halfen beim Auf- und Abbau, Volunteers begleiteten die Mannschaften und zahlreiche Menschen arbeiteten im Hintergrund daran, dass der Spielbetrieb funktionierte.
Es waren die kleinen Begegnungen, die das Wochenende besonders machten: das gemeinsame Lachen zwischen zwei Spielen, aufmunternde Worte nach einer Niederlage, neue Freundschaften zwischen Spielerinnen und Spielern verschiedener Vereine oder die Freude eines Kindes über einen Gewinn bei der Tombola.
Auch die außergewöhnlich hohen Temperaturen stellten alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Bei bis zu 32 Grad in der Halle mussten Spielzeiten angepasst, zusätzliche Pausen eingelegt und die Belastung der jungen Sportlerinnen und Sportler immer wieder aufmerksam beobachtet werden. Trotz dieser schwierigen Bedingungen hielten die Teams zusammen und gingen respektvoll miteinander um.
Die Meisterschaft zeigte damit eindrucksvoll, was Sport leisten kann: Er verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft und schenkt jungen Sportlerinnen und Sportlern Erlebnisse, an denen sie wachsen können.
Neben dem sportlichen Programm wurde den Gästen ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Eine Tombola mit rund 550 Preisen, ein professioneller Livestream, digitale Spielervorstellungen sowie eine interaktive Selfiewall mit Grüßen aus ganz Deutschland machten die Veranstaltung zu einem modernen und besonderen Erlebnis.
Ein Wochenende in dieser Größenordnung wäre ohne starke Partner nicht möglich gewesen. Unser besonderer Dank gilt der Katarina-Witt-Stiftung, der Mittelbrandenburgischen Sparkasse und der Stadt Teltow. Ihre Unterstützung half dabei, den jungen Sportlerinnen und Sportlern eine professionelle Bühne zu bieten und zahlreiche besondere Momente zu ermöglichen.
Die Deutsche Meisterschaft in Kleinmachnow hat gezeigt, was entstehen kann, wenn Vereine, Familien, Partner und Ehrenamtliche gemeinsam an eine Idee glauben. Der dritte Platz des RSV bleibt ein großer sportlicher Erfolg. Mindestens genauso wertvoll sind jedoch die Erinnerungen, Begegnungen und Freundschaften, die an diesem Wochenende entstanden sind.
Am Ende bleiben deshalb nicht nur Ergebnisse und Medaillen, sondern vor allem das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes geschaffen zu haben.
