Eine Woche voller Begegnungen: Rückblick auf das Impuls.Camp Mellensee 2026

Vom 11. bis 18. Juli 2026 wurde das Gelände des RSV Mellensee 08 zu einem Ort voller Bewegung, Begegnungen und neuer Freundschaften. Eine Woche lang kamen Kinder, Jugendliche und Betreuungspersonen aus Deutschland und Finnland zusammen, um gemeinsam Sport zu treiben,...

Gemeinsam auf dem Spielfeld: Der erste Impuls.Unified Cup verbindet Menschen

Beim ersten Impuls.Unified Cup wurde schnell deutlich: Auf diesem Spielfeld zählten nicht Unterschiede, sondern Teamgeist, Mut und die Freude an gemeinsamer Bewegung. Am 4. Juli 2026 kamen auf dem Gelände des OSZ Lotis in Berlin Menschen mit und ohne Behinderung...

Mehr als nur ein Turnier: Die U15-Deutsche Meisterschaft in Kleinmachnow

Zwei Tage voller Floorball, Emotionen und besonderer Begegnungen: Am 27. und 28. Juni 2026 wurde Kleinmachnow zum Treffpunkt der besten deutschen U15-Großfeldteams. Bei der Deutschen Meisterschaft in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School ging es...

UNIFIED Cup 2026: Berlin spielt zusammen

Am 04. Juli 2026 entsteht in Berlin-Tempelhof etwas Besonderes. Mit dem UNIFIED Cup 2026 veranstaltet Impuls – Sport. Bildung. Integration. e.V. gemeinsam mit Partnern wie der SG RBO Berlin, den Berlin Rockets und Special Olympics Berlin ein inklusives...

Was passiert eigentlich gerade in Teltow?

In Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und der ganzen Region Potsdam-Mittelmark entsteht gerade etwas, das weit über ein einzelnes Sportereignis hinausgeht. Der Floorball beim RSV Eintracht 1949 e.V. wächst, wird sichtbarer und entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem echten Bewegungsthema für Schulen, Familien, Kinder und Jugendliche.

Impuls.Camp Mellensee 2026: Ein europäischer Traum wird Realität

Das Impuls.Camp Mellensee 2026 setzt ein starkes Zeichen für internationale Jugendarbeit – ermöglicht und gefördert durch die Deutsche Sportjugend (dsj) im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes. Diese Unterstützung schafft die Grundlage dafür, dass aus einer langjährigen Vision nun gelebte Realität wird: ein internationaler Jugendaustausch, der junge Menschen verbindet und Europa erlebbar macht.

In der letzten Oktoberwoche fand an der 73. Grundschule in Warschau ein internationaler Jugendaustausch zwischen deutschen und polnischen Jugendlichen statt, der durch Sport, Kultur und gemeinsame kreative Aktivitäten geprägt war. Das Projekt wurde von der JUDOSCHULE Falkensee e.V. als deutscher Partner initiiert und organisierte den Austausch gemeinsam mit polnischen Lehrkräften und Betreuern vor Ort. Diese Begegnung, die vom 27. bis zum 31. Oktober 2024 stattfand, brachte Jugendliche aus beiden Ländern zusammen, um sich spielerisch und sportlich kennenzulernen und durch interkulturelles Lernen Barrieren zu überwinden.

Die JUDOSCHULE Falkensee e.V., die sich nicht nur der Förderung von Kampfsport widmet, sondern auch großen Wert auf persönliche Entwicklung und soziale Verantwortung legt, stellte eine Gruppe deutscher Kids-Floorball-Trainer:innen als Projektteilnehmer:innen. Die jungen Trainer:innen aus Berlin und Brandenburg erhielten im Vorfeld spezifische Kurse und entwickelten in Zusammenarbeit mit dem Leitungsteam einen Workshop, der den Austausch mit den polnischen Jugendlichen intensivieren sollte. Unterstützt durch das Leitungsteam übernahmen sie dabei die Verantwortung, Übungen und Integrationsspiele vorzubereiten und diese aktiv mitzugestalten.

Direkt nach ihrer Ankunft in Warschau wurden die deutschen Teilnehmer am Warschauer Ostbahnhof herzlich empfangen und zum HIT-Hotel begleitet, wo sie während des Austauschs im Stadtteil Praga Północ untergebracht waren. Nach der Ankunft und einem ersten gemeinsamen Abendessen mit ihren polnischen Altersgenossen begann das Programm mit einer Einführungsveranstaltung an der 73. Grundschule, bei der sich die Jugendlichen durch eine Reihe von spielerischen Aktivitäten kennenlernten. Jedes Mitglied der deutschen Gruppe erhielt ein persönliches „Austauschbuch“, in dem Eindrücke, Gedanken und Erinnerungen an die Begegnung festgehalten wurden. Das „Austauschbuch“ begleitete die Jugendlichen während der gesamten Projektdauer und wurde regelmäßig genutzt, um Erfahrungen zu dokumentieren und die Erlebnisse zu reflektieren.

Am darauffolgenden Morgen trafen sich alle Teilnehmer in der Schule, um gemeinsam eine Stadttour durch Warschau zu unternehmen. Die deutschsprachige Führerin vermittelte den Jugendlichen erste Einblicke in die Geschichte Warschaus und zeigte ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter das Nationalstadion, dessen Aussicht einen faszinierenden Blick über die Stadt bot. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der historischen Altstadt besuchten die Jugendlichen das Wedel-Schokoladenmuseum, wo sie im Rahmen eines Workshops in die Kunst der Schokoladenherstellung eingeführt wurden. Der Nachmittag und Abend standen im Zeichen von Freizeit und gemeinsamen Abendessen, das den Jugendlichen Gelegenheit bot, sich in entspannter Atmosphäre weiter auszutauschen.

Die Gastgeber aus Warschau hatte als sportlich orientierte Schule großen Wert auf Bewegung und spielerische Integration gelegt. Der Austausch umfasste daher mehrere Floorball-Workshops, die von den deutschen Jugendlichen im Vorfeld teilweise mitgestaltet und vor Ort durchgeführt wurden. Die deutschen Teilnehmer hatten bereits vor ihrer Reise verschiedene Übungen und „Icebreaker“-Spiele entwickelt, die jüngeren Kindern der polnischen Partnerschule auf spielerische Weise den Floorballsport nahebringen sollten. In Warschau selbst fungierten polnische Jugendliche als Partner bei den Übungen, um als Übersetzer für die deutschen Anweisungen zu dienen. Dadurch konnte die anfängliche Sprachbarriere überwunden werden, und die Jugendlichen lernten, gemeinsam Verantwortung für den Ablauf der Übungen zu übernehmen.

Parallel dazu fanden künstlerische Aktivitäten wie die Gestaltung des Schulnewsletters „Batorynka“ und ein Siebdruck-Workshop statt. Der Newsletter wurde in gemischten Teams aus deutschen und polnischen Jugendlichen gestaltet und enthielt Berichte über die Erlebnisse der Teilnehmer während des Austauschs. Die künstlerische Arbeit förderte nicht nur die Kreativität der Jugendlichen, sondern auch den Austausch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Im Siebdruck-Workshop hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, eigene Designs zu entwerfen und auf T-Shirts zu drucken – ein kreativer Prozess, der ebenfalls den interkulturellen Austausch stärkte.

Das Programm wurde durch sportliche Aktivitäten wie Bowling und ein gemeinsames Turnier mit den polnischen Jugendlichen weiter bereichert. Ein Höhepunkt des Aufenthalts war das Treffen mit der Bürgermeisterin des Stadtteils Praga Północ, die die Jugendlichen im Rathaus empfing und ihnen die Geschichte des Stadtteils näherbrachte. Der Nachmittag und Abend wurden oft für Freizeit und Erholung genutzt, darunter ein Besuch im Schwimmbad „Prawy Brzeg“, bei dem die Jugendlichen in gemischten Teams Zeit miteinander verbrachten und sich weiter austauschen konnten.

Am letzten Tag wurde ein Floorball-Turnier veranstaltet, bei dem die Jugendlichen in Teams gegeneinander antraten. Hierbei ging es nicht nur um sportlichen Erfolg, sondern vor allem um Teamgeist und die Freude an der gemeinsamen Aktivität. Die JUDOSCHULE Falkensee e.V. legte bei der Auswahl und Vorbereitung der Aktivitäten großen Wert darauf, dass die Jugendlichen Verantwortung für den Ablauf des Programms übernahmen und durch ihre aktive Beteiligung die Atmosphäre des Austauschs prägten.

Das Projekt endete mit einer Abschiedszeremonie, bei der kleine Geschenke ausgetauscht und die besonderen Momente der vergangenen Tage reflektiert wurden. Ein Highlight dabei waren die Postkarten, die zum einen von deutscher Seite aus Berlin und von polnischer Seite aus Warschau überreicht wurden. Eine gelungene Erinnerung mit persönlichem Gruß der Kinder. In kleinen Gruppen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre persönlichen Eindrücke auszutauschen und sich über das Erlebte auszutauschen. Das Projekt, das durch die Initiative der JUDOSCHULE Falkensee e.V. ins Leben gerufen wurde, zeigte eindrucksvoll, wie sich durch gemeinsames Erleben und Lernen kulturelle Barrieren überwinden lassen und nachhaltige Freundschaften entstehen können. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigten den Erfolg des Projekts, das als Grundlage für weitere Begegnungen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen aus Deutschland und Polen dienen soll.