Ehrenamt lebt von Engagement – aber auch von guten Rahmenbedingungen

Viele großartige Ideen scheitern nicht an Motivation, sondern an fehlender Zeit, unübersichtlichen Förderlandschaften oder schwer zugänglichen Informationen. Genau hier setzt Impuls an: Mit digitalen Lösungen, die Ehrenamtliche entlasten, Wissen teilen und den Zugang...

Begegnung erleben – Junge Menschen aus Deutschland und Polen treffen sich in Krakau

an dem sich die Teilnehmenden bei Spielen, Gesprächen und einer zweisprachigen Präsentation über Krakau kennenlernen konnten. Der Grundstein für viele neue Freundschaften war damit gelegt.Vom 26. bis 31. Oktober 2025 kamen Jugendliche aus Deutschland und Polen in...

Mitspielen & Staunen – Bewegungstag für Mädchen in Teltow

Am Samstag, den 11. Oktober 2025, steht die Sporthalle des Immanuel-Kant-Gymnasiums Teltow ganz im Zeichen der Mädchen. Unter dem Motto „Mitspielen & Staunen – Floorball für Mädchen“ laden wir gemeinsam mit dem Gymnasium Teltow alle interessierten Mädchen aus der Region herzlich ein, einen Tag voller Bewegung, Teamgeist und Entdeckerfreude zu erleben.

Ein Sommer voller Bewegung, Begegnung und Begeisterung

Rückblick auf das Impuls.Camp Schöpstal 2025 Eine Woche voller Sport, Spiel und Gemeinschaft liegt hinter uns – das Impuls.Camp Schöpstal 2025 in Schöpstal ist Geschichte, aber sicher unvergessen! Vom 27. Juli bis 2. August wurde das Gelände der Grundschule Schöpstal...

Du hast etwas Großes geleistet. Und wir haben es gesehen.

Mitreißende Spiele, emotionale Siege und beeindruckende Finalspiele – die Deutschen Meisterschaften der U13- und U15-Juniorinnen 2025 boten Floorball auf höchstem Nachwuchs-Niveau. Doch während die Mädchen auf dem Feld alles geben, bleibt der öffentliche Applaus oft aus.

Dabei gäbe es mehr als genug Grund zum Jubeln für unsere Region. Allein 3 Teams aus unterschiedlichen Vereinen erreichten die Podiumsplätze. Zwei Deutsche Meister kommen aus Berlin-Brandenburg!

Ein Spiel, das verbindet: Floorball als Chance für junge Menschen in Sambia

Floorball, eine in Europa und Asien weit verbreitete Sportart, gewinnt auch in Afrika zunehmend an Bedeutung. In Ländern wie Kenia, Burkina Faso und der Elfenbeinküste wurden bereits nationale Verbände gegründet, und es finden regelmäßig Turniere wie der Africa Floorball Cup statt.

In der letzten Oktoberwoche fand an der 73. Grundschule in Warschau ein internationaler Jugendaustausch zwischen deutschen und polnischen Jugendlichen statt, der durch Sport, Kultur und gemeinsame kreative Aktivitäten geprägt war. Das Projekt wurde von der JUDOSCHULE Falkensee e.V. als deutscher Partner initiiert und organisierte den Austausch gemeinsam mit polnischen Lehrkräften und Betreuern vor Ort. Diese Begegnung, die vom 27. bis zum 31. Oktober 2024 stattfand, brachte Jugendliche aus beiden Ländern zusammen, um sich spielerisch und sportlich kennenzulernen und durch interkulturelles Lernen Barrieren zu überwinden.

Die JUDOSCHULE Falkensee e.V., die sich nicht nur der Förderung von Kampfsport widmet, sondern auch großen Wert auf persönliche Entwicklung und soziale Verantwortung legt, stellte eine Gruppe deutscher Kids-Floorball-Trainer:innen als Projektteilnehmer:innen. Die jungen Trainer:innen aus Berlin und Brandenburg erhielten im Vorfeld spezifische Kurse und entwickelten in Zusammenarbeit mit dem Leitungsteam einen Workshop, der den Austausch mit den polnischen Jugendlichen intensivieren sollte. Unterstützt durch das Leitungsteam übernahmen sie dabei die Verantwortung, Übungen und Integrationsspiele vorzubereiten und diese aktiv mitzugestalten.

Direkt nach ihrer Ankunft in Warschau wurden die deutschen Teilnehmer am Warschauer Ostbahnhof herzlich empfangen und zum HIT-Hotel begleitet, wo sie während des Austauschs im Stadtteil Praga Północ untergebracht waren. Nach der Ankunft und einem ersten gemeinsamen Abendessen mit ihren polnischen Altersgenossen begann das Programm mit einer Einführungsveranstaltung an der 73. Grundschule, bei der sich die Jugendlichen durch eine Reihe von spielerischen Aktivitäten kennenlernten. Jedes Mitglied der deutschen Gruppe erhielt ein persönliches „Austauschbuch“, in dem Eindrücke, Gedanken und Erinnerungen an die Begegnung festgehalten wurden. Das „Austauschbuch“ begleitete die Jugendlichen während der gesamten Projektdauer und wurde regelmäßig genutzt, um Erfahrungen zu dokumentieren und die Erlebnisse zu reflektieren.

Am darauffolgenden Morgen trafen sich alle Teilnehmer in der Schule, um gemeinsam eine Stadttour durch Warschau zu unternehmen. Die deutschsprachige Führerin vermittelte den Jugendlichen erste Einblicke in die Geschichte Warschaus und zeigte ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter das Nationalstadion, dessen Aussicht einen faszinierenden Blick über die Stadt bot. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der historischen Altstadt besuchten die Jugendlichen das Wedel-Schokoladenmuseum, wo sie im Rahmen eines Workshops in die Kunst der Schokoladenherstellung eingeführt wurden. Der Nachmittag und Abend standen im Zeichen von Freizeit und gemeinsamen Abendessen, das den Jugendlichen Gelegenheit bot, sich in entspannter Atmosphäre weiter auszutauschen.

Die Gastgeber aus Warschau hatte als sportlich orientierte Schule großen Wert auf Bewegung und spielerische Integration gelegt. Der Austausch umfasste daher mehrere Floorball-Workshops, die von den deutschen Jugendlichen im Vorfeld teilweise mitgestaltet und vor Ort durchgeführt wurden. Die deutschen Teilnehmer hatten bereits vor ihrer Reise verschiedene Übungen und „Icebreaker“-Spiele entwickelt, die jüngeren Kindern der polnischen Partnerschule auf spielerische Weise den Floorballsport nahebringen sollten. In Warschau selbst fungierten polnische Jugendliche als Partner bei den Übungen, um als Übersetzer für die deutschen Anweisungen zu dienen. Dadurch konnte die anfängliche Sprachbarriere überwunden werden, und die Jugendlichen lernten, gemeinsam Verantwortung für den Ablauf der Übungen zu übernehmen.

Parallel dazu fanden künstlerische Aktivitäten wie die Gestaltung des Schulnewsletters „Batorynka“ und ein Siebdruck-Workshop statt. Der Newsletter wurde in gemischten Teams aus deutschen und polnischen Jugendlichen gestaltet und enthielt Berichte über die Erlebnisse der Teilnehmer während des Austauschs. Die künstlerische Arbeit förderte nicht nur die Kreativität der Jugendlichen, sondern auch den Austausch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Im Siebdruck-Workshop hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, eigene Designs zu entwerfen und auf T-Shirts zu drucken – ein kreativer Prozess, der ebenfalls den interkulturellen Austausch stärkte.

Das Programm wurde durch sportliche Aktivitäten wie Bowling und ein gemeinsames Turnier mit den polnischen Jugendlichen weiter bereichert. Ein Höhepunkt des Aufenthalts war das Treffen mit der Bürgermeisterin des Stadtteils Praga Północ, die die Jugendlichen im Rathaus empfing und ihnen die Geschichte des Stadtteils näherbrachte. Der Nachmittag und Abend wurden oft für Freizeit und Erholung genutzt, darunter ein Besuch im Schwimmbad „Prawy Brzeg“, bei dem die Jugendlichen in gemischten Teams Zeit miteinander verbrachten und sich weiter austauschen konnten.

Am letzten Tag wurde ein Floorball-Turnier veranstaltet, bei dem die Jugendlichen in Teams gegeneinander antraten. Hierbei ging es nicht nur um sportlichen Erfolg, sondern vor allem um Teamgeist und die Freude an der gemeinsamen Aktivität. Die JUDOSCHULE Falkensee e.V. legte bei der Auswahl und Vorbereitung der Aktivitäten großen Wert darauf, dass die Jugendlichen Verantwortung für den Ablauf des Programms übernahmen und durch ihre aktive Beteiligung die Atmosphäre des Austauschs prägten.

Das Projekt endete mit einer Abschiedszeremonie, bei der kleine Geschenke ausgetauscht und die besonderen Momente der vergangenen Tage reflektiert wurden. Ein Highlight dabei waren die Postkarten, die zum einen von deutscher Seite aus Berlin und von polnischer Seite aus Warschau überreicht wurden. Eine gelungene Erinnerung mit persönlichem Gruß der Kinder. In kleinen Gruppen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre persönlichen Eindrücke auszutauschen und sich über das Erlebte auszutauschen. Das Projekt, das durch die Initiative der JUDOSCHULE Falkensee e.V. ins Leben gerufen wurde, zeigte eindrucksvoll, wie sich durch gemeinsames Erleben und Lernen kulturelle Barrieren überwinden lassen und nachhaltige Freundschaften entstehen können. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigten den Erfolg des Projekts, das als Grundlage für weitere Begegnungen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen aus Deutschland und Polen dienen soll.